Scot Gresham-Lancaster (* Redwood City, CA USA 1954) ist ein Komponist, Performer, Instrumentenbauer und Lehrbeauftragter mit über drei Jahrzehnten Erfahrung. Er widmet sich Forschung und Performance und nutzt die sich immer mehr erweiternden Möglichkeiten von Computernetzwerken, um neue Umgebungen für musikalischen und interdisziplinären Ausdruck aufzubauen.
Als Mitglied von The HUB ist er einer der frühen Pioniere der “Computer-Netzwerk” Musik, welche das Verhalten von verbundenen Musikmaschinen nutzt, um innovative Wege für die Interaktion zwischen Performer und Computer zu finden.
Kürzlich spielte er in einer Serie von “co-verorteten” Performances, wo er in Echtzeit mit live- und entfernten Tänzern, Videokünstlern und Musikern in Netzwerk-basierten Veranstaltungen kollaborierte.
Er arbeitet seit über zwei Jahrzehnten mit Multimedia-Prototyping und der Theorie von Bernutzerinterfaces und ihrer Relation zu neuen Märkten, sowohl als unabhängiger Berater als auch für Interval Research, SEGA-USA und Muse Communications.
Biographische Details: Scot Gresham-Lancaster studierte unter anderem bei Philip Ianni, Roy Harris, Darius Milhaud, John Chowning, Robert Ashley, Terry Riley, “Blue” Gene Tyrany und Jack Jarret. Er war Composer-in-Residence am Mills College. Am STEIM in Amsterdam entwickelt er eine neue Familie von Controllern die ausschließlich für Live-Performances von elektroakustischer Musik genutzt werden.
Er ist Alumnus des Djerassi Artist Residency Programms. Als Mitglied von The HUB und Room, Alvin Curran ROVA Saxophon Quartett, The Club Foot Orchestra und der Niederländischen Ambient-Gruppe NYX war er auf Tour und im Studio aktiv. Er spielte die Musik von Alvin Curran, Pauline Oliveros, John Zorn und John Cage unter deren Regie und arbeitete als technischer Assistent für Lou Harrison, Iannis Xenakis, David Tudor und für viele andere.